4 Tipps für einen erfolgreichen Start im Beruf

Ich freue mich, euch heute meine persönlichen Tipps für einen erfolgreichen Start im Beruf vorstellen zu dürfen. In den letzten fünf Jahren als Wirtschaftsjuristin in der Automobilbranche habe ich viele Erfahrungen gesammelt, aus denen ich ein paar wichtige Lehren ziehen konnte. Diese möchte ich gerne mit euch teilen, besonders für all diejenigen, die gerade am Anfang ihrer Karriere stehen. Hier sind also meine 4 Tipps für einen erfolgreichen Start im Beruf.

4 Tipps für einen erfolgreichen Start im Beruf
„Dress to success“ – der erste Eindruck zählt

Ja, es mag oberflächlich klingen, aber der erste Eindruck ist oft entscheidend. Ein gepflegtes und professionelles Erscheinungsbild kann Türen öffnen und den Weg für den Erfolg ebnen. Achte daher darauf, dich angemessen zu kleiden und einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen.

Eine britische Studie fand außerdem heraus, dass bunte Kleidung Ansehen und Geld im Job fördern kann. 20 Prozent der befragten Teilnehmer führten sogar ihre letzte Beförderung direkt auf ein farbiges Outfit zurück. Da lohnt es sich, in ein paar neue, farbenfrohe Kleidungsstücke zu investieren. Achten Sie nur darauf, dass Ihre Outfit-Auswahl nicht zu tief blicken lässt und immer noch nach Arbeit Ja statt Feierabend aussieht.

Nutze die Einarbeitungszeit voll aus

Besonders in der Probezeit hast du einen gewissen Spielraum, um dich einzuarbeiten und zu lernen. Nutze diese Zeit aktiv! Sei aufmerksam, frage nach, und zeige Interesse an allem, was um dich herum passiert. Die Einarbeitungszeit (Onboarding) bietet eine wertvolle Gelegenheit, das Unternehmen und deine Kollegen kennenzulernen, was dir später dabei helfen wird, effektiv mit ihnen zu kommunizieren und zu interagieren.

Vorgesetzte haben auch den größten Anteil an der erfolgreichen Einarbeitung ihrer Mitarbeiter. Untersuchungen haben gezeigt, dass systematisches Einarbeiten neue Mitarbeiter 50 Prozent schneller auf den aktuellen Stand bringt. Das bedeutet, dass sie schneller und effizienter in der Lage sind, beim Erreichen gewünschter Ziele zu unterstützen. Durch effektives Onboarding werden außerdem die Ausfallquoten drastisch reduziert und das Engagement und die Bindung der Mitarbeiter erhöht.

Es ist in Ordnung, Fehler zu machen

Niemand ist perfekt, und das ist auch vollkommen in Ordnung. Sei selbstbewusst und proaktiv, bring dich ein und trau dich, deine Ideen zu äußern. Fehler gehören zum Lernprozess dazu, also hab keine Angst davor, welche zu machen. Wichtig ist, aus ihnen zu lernen und sie als Chance zur Weiterentwicklung zu sehen.

Allerdings verbreitet die bloße Aussage „Ich habe einen Fehler gemacht“ unnötig Hektik oder Panik. Eine möglichst genaue, sachliche Beschreibung dessen, was passiert ist und welche Auswirkungen der Fehler hat, ist hilfreich. Rechtfertigungen oder unzählige Entschuldigungen sind dagegen fehl am Platz. Einen besonders guten Eindruck macht, wer bereits mögliche Lösungsansätze zur Beichte mitbringt. Das entspannt die Lage und zeigt, dass man die Situation unter Kontrolle hat. Wichtig ist andererseits, die Beichte nicht zu lange hinauszuzögern, gerade wenn man noch etwas retten und schnellstmöglich auf die Situation reagieren kann. Und: Wenn Fehler direkt aus der Welt geschafft werden, beruhigt sich das schlechte Gewissen nach Feierabend schneller. Gut zu wissen: Eine Kündigung ist meist nicht zu befürchten. Nur extrem selten und nach einigen Vorwarnungen und Personalgesprächen dürfen Arbeitgeber wegen schlechter Leistung feuern. Arbeitgeber müssen eine gewisse Fehlertoleranz aufbringen.

Authentizität ist der Schlüssel

Sei immer du selbst, sowohl im persönlichen als auch im beruflichen Umfeld. Nichts wirkt abstoßender als jemand, der versucht, eine Rolle zu spielen. Authentizität schafft Vertrauen und hinterlässt einen positiven Eindruck bei deinen Kollegen und Vorgesetzten. Sei stolz auf deine Persönlichkeit und zeige sie auch in deiner Arbeit. Der renommierte Karriereexperte und Bestseller-Autor Adam Grant betont die Bedeutung von Authentizität im beruflichen Kontext. Er erklärt, dass Authentizität eine Tugend ist, jedoch wie bei Medikamenten oder Vitaminen gilt: Die Dosis macht das Gift. Es ist möglich, sowohl zu wenig als auch zu viel Authentizität zu zeigen.

Wenn introvertierte Menschen täglich den Clown spielen müssen – oder andersherum extrovertierte Persönlichkeiten das Gefühl haben, permanent die Füße still halten zu müssen – kann das die Psyche negativ beeinflussen. Wer im Job nicht authentisch ist, leidet unter Umständen unter mangelndem Selbstwertgefühl, fühlt sich nicht wahrgenommen und kann seine volle Produktivität nicht entfalten.
Beinahe die Hälfte aller Befragten gab in einer Studie des Karrierenetzwerks Xing an, in ihrem Job eine Rolle spielen zu müssen. Gleichzeitig lehnen beinahe neun von zehn Studienteilnehmern dieses Verhalten ab. Knapp zwei Drittel der Befragten sind überzeugt, ihre Potenziale voll zu entfalten, wenn sie im Job sie selbst sein können und mehr als ein Viertel (ca. 26%) der Befragten sucht derzeit aktiv nach einem Job, in dem die individuellen Potenziale entfaltet werden können.

4 Tipps für einen erfolgreichen Start im Beruf

Das waren meine 4 Tipps für einen erfolgreichen Start im Beruf. Ich hoffe, diese Tipps helfen euch dabei, einen erfolgreichen Start in eurer beruflichen Laufbahn zu haben. Denkt daran, dass jeder Anfang herausfordernd sein kann, aber mit der richtigen Einstellung und ein wenig Einsatz könnt ihr eure Ziele erreichen.

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